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Planung und Organisation |
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| Willkommen |
Risiko und Sicherheit sind zwei Bereiche, die sich gegenseitig
beeinflussen. Grundsätzlich ist spielbetontes Turnen so sicher wie
möglich zu gestalten, ohne dabei den Spielwert der Gerätkombinationen zu
stark einzuschränken. Es sollte etwa die gleiche Sicherheit und das
gleiche Risiko enthalten wie andere Spielbereiche auch. Eine absolute
Sicherheit kann es nicht geben und ist auch nicht erstrebenswert, da man
den Umgang mit Risiko nur lernen kann, wenn man mit Risikosituationen
konfrontiert wird. Hier beginnt die schwierige Aufgabe des Lehrers/Trainers das Risiko abzuschätzen, Gefahren zu erkennen und dementsprechende Gegenmaßnahmen
vorzunehmen.
Turngeräte werden regelmäßig auf ihre Belastungsfähigkeit durch das
Turnen hin überprüft. Da aber beim Spielturnen durch das Kombinieren von
Geräten andere Kräfte als üblich auf diese wirken, muss die Sicherheit
für die Geräte und damit auch für die Kinder vom Lehrer neu beurteilt
werden. Die Aufhängungen von Klettertauen und Schaukelringe sind jeweils
für eine Person ausgelegt und halten deshalb eben keine 4 Bänke mit 10
Kindern aus (z.B.: große Schiffschaukel)! Auch Barrenholme, Reckstangen,
Springseile und Sprossenwände dürfen nicht über ein bestimmtes Maß
hinaus belastet werden. Es gibt genügend Aufbauten, welche die
Unversehrtheit der Geräte und damit auch der Kinder gewährleisten. Organisationsrahmen Ein
Stationsbetrieb ist eine gute Möglichkeit das spielbetonte Turnen in
einer Stunde umzusetzen. Unter Berücksichtigung des
Geräteverteilungsplans für feste Einrichtungen in einer Halle, sind der
Geräteanordnung keine weiteren Grenzen gesetzt. Sowohl Aufbauten in
Bahnen, als auch im Kreis, Dreieck und Viereck und in freier Form sind möglich.
Je nach Größe und Aufwand einer Gerätkombination können immer bis 4 -
6 Stationen aufgebaut werden.
Ebenso wichtig ist die
Planung des An- und Abtransportes der Geräte in der Halle:
Ein Plan, in dem die genauen Standorte der Geräte eingezeichnet sind, hilft beim Stundenentwurf. Es sollten alle Bodenverankerungen und Richtungen der Kletterstagen, Sprossenwand (schwenkbar?), Schaukelringe, Klettertaue, Reckanlagen, Steckbarren und Spielpfosten eingezeichnet sein. Entweder man besorgt sich einen Geräteverteilungsplan beim Hausmeister:
oder man fertigt selbst eine Plan der Halle an:
Neben dem Verteilungsplan benötigt man noch eine Aufstellung der vorhandenen Geräte. Der Aufwand, alle Geräte einmal zusammenzuschreiben zahlt sich auf die Dauer aus! Zum Beispiel:
Durch das Anfertigen einer kleinen Skizze für den Unterrichtsentwurf lassen sich bereits die meisten Probleme beim Planen erkennen und lösen. Mit einer kurzen Notiz über den tatsächlichen Stundenverlauf können die Planungsskizzen für eine eigene Vorbereitungskartei gesammelt werden. Es gibt mittlerweile sogar kleine Programme im Internet, die beim Planen behilflich sind.
Organisation von Spielturnsituationen Eine Stunde ist immer vom Lehrer bzw. Trainer zu planen! Inwieweit er in der Unterrichtsstunde dann genaue Vorgaben macht, oder die Organisation seinen Schülern überlässt (dabei muss er sich aber vorher auch Gedanken machen, was die Kinder planen können), hängt von mehreren Faktoren ab:
Wenn man beim Spielturnen nicht das individuelle Können oder Leistungsvermögen, sondern die individuelle Lösungsmöglichkeit im Mittelpunkt stellt, muss eine Aufgabenformulierung prinzipiell nicht mit "Wer kann...?" sondern mit "Wie kann...?" beginnen. Es gibt drei mögliche Ausgangspunkte:
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